• Abenteuer HRM

    StellvertreterInnen ticken anders (#29)

    Arbeitest Du mit Führungskräften zusammen?
    Erbringst Du HR-Dienstleistungen?
    Und immer wieder staunst Du, dass in den verschiedenen Hierarchiestufen andere Spielregeln herrschen.

    Viel Spass beim Zuhören.

    www.dianarothcoaching.com/freebie

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    HR ist viel
    mehr als eine Dienstleistung.

    HR ist
    Kunst, erlernbar.

     

    Deine Diana

     

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    Graue Panther versus junge Hüpfer (#28)

    Sind gemischte Mitarbeiterteams wirklich die erfolgreichsten?
    Warum solltest Du nicht nur jüngere Miteinarbeiter einstellen?

    In diesem Podcast geht es rund um die Fragen des Generationenmanagement, welches Du im HR begleitest.

    Ein Praxisfall schildert die Möglichkeiten.

    Mehr hier:

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    Deine Diana

     

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    Positive Psychohygiene für PersonalerInnen

    positive Psychohygiene für HR-Fachfrauen

    Vorgehensweise:

    • Nimm‘ ein Blatt und einen Stift.
    • Nimm‘ Dir ungestörte ICH-ZEIT.
    • Überlege Dir, welche inneren Stimmen zu Dir sprechen.
    • Jede einzelne Stimme kommt zu Wort.
    • Jede einzelne Stimme wird mit einem Begriff, Name bezeichnet.
    • Wenn alle Stimmen zu Wort gekommen sind, bitte sie eine Lösung zu verhandeln.
    • Eine Lösung zu denen alle Teammitglieder JA sagen können.
    • Zum Schluss schreibst Du die Lösung auf und fragst die bei jedem Teammitglied ab.
    • Sie müssen ausdrücklich zustimmen können. Und dann für immer schweigen.

    Mehr dazu auf meinem Blog auf www.dianarothcoaching.com.

    Du kannst gerne Coachingtermine direkt mit mir vereinbaren. Im Moment besteht jedoch eine Wartezeit von ca. 4 Wochen. Ich freue mich, wenn ich Dich unterstützen kann.

    Schreibe mir auf kontakt@dianarothcoaching.com – ich melde mich so rasch als möglich!

    Ansonsten abonniere meinen Newsletter auf www.dianarothcoaching.com und erhalte alle kostenlosen Tipps automatisch zugesandt.

    Herzlicher Gruss & halt‘ Dich senkrecht, Diana

    9 Sätze, die ich im HR nicht mehr hören kann

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

    Dieser Satz stand in meinem Poesiealbum.

    Von Onkel Hans, der bei der Lufthansa als Pilot arbeitete.

    Daneben malte er Donald Duck. Donald Trump kannt damals noch niemand. 😉

    Bunt und lustig.

    Und wie oft entmachtet guter, diplomatischer und passender Humor brenzlige Situationen im Geschäftsleben?

    Die Betonung liegt hier auf passend.

    Ich spreche nicht von Frechheiten.

    Ich schildere Dir hier 9 Sätze, die ich nicht hören mag.

    Die mir in den Ohren wehtun.

    Bei denen ich schon  „verdeckt“  Augen verdrehe, wenn die ersten Worte gesagt werden.

    Vielleicht geht es Dir ebenso?

    Ich zeige 9 Neutralisierer auf, die mir in den geschilderten Situationen geholfen haben.

    Sie
    waren in der jeweiligen Situation passend, entkrampfend und der Schuss
    Ironie, der in manchen Aussagen steckte, reichte mir zum Vorteil. Obwohl
    ich im übertragenen Sinne „Ohrwascheln“ erwartet hätte –  waren die
    Reaktionen erstaunlich…erstaunlich gut.

    Mein Tipp an Dich: schreibe Dir die 9 Sätze auf, die Du schon nicht mehr hören kannst.

    Suche Deine Neutralisierer…und bitte…versuche mal mit Mut und einem innerlichen Augenzwinkern diese auch auszusprechen.

    Satz Nummer 1

    1. Das haben wir schon immer so gemacht

    Du
    arbeitest im HR. Der Abteilungsleiter beklagt sich heftig über den
    Arbeitsmarkt und den schlechten Bewerbungsrücklauf. Und nun schlägst Du
    einen völlig neuen Prozessweg vor. Dein Vorschlag wird mit dem Satz:
    “Das haben wir immer schon so gemacht, und dabei bleibt’s!“ abgelehnt.

    Neutralisiere: “Wenn
    wir das tun, was wir immer schon getan haben, müssen wir uns nicht
    wundern, dass wir schon wieder dieselben Ergebnisse erhalten.“

    neue Wege
    Alexas_Fotos / Pixabay

    Satz Nummer 2

    1. Wenn ich nichts sage, dann ist schon gut

    Ein Mitarbeiter beklagt sich bei Dir, dass sein Chef ihn nur tadelt…aber nie ein Lob gibt.

    Du
    hinterfragst den Linienvorgesetzten direkt. Er sagt: „Weisst Du, wenn
    ich nichts sage, dann kann man davon ausgehen, dass es für mich gut
    ist.“

    Neutralisiere: „Okey – dann gebe
    ich Dir ab heute auch nur Feedbacks, wenn etwas nicht gut läuft…denn,
    wenn ich nix zu einem Thema sage, dann ist schon gut. „

    Satz Nummer 3

    1. Ich muss als Chef nicht gemocht werden

    Du
    hinterfragst einen Linienvorgesetzten, warum er nicht die Nähe zu den
    Mitarbeitenden sucht. Du gibst ihm sogar das Feedback, dass die
    Mitarbeitenden Angst vor ihm haben.

    Er antwortet stolz:“ Ja – Mitarbeiter müssen mich nicht mögen. Ich darf ein A….loch sein.“

    Neutralisiere: „Gute Einstellung. Diese Einstellung übernehme ich sofort…aber nur für meine Hauptkunden: die Vorgesetzten.“

    öse
    MichaelGaida / Pixabay

    Satz Nummer 4

    1. Das versteht der Mitarbeiter sowieso nicht.

    Der
    Geschäftsleitung zeigt die aktuellen, schlechten Zahlen in der
    GL-Sitzung. Er bittet die Leiterin Administration diese „handlicher“ und
    „nicht so krass“ aufzubereiten. Dies damit er den Mitarbeitenden die
    Zahlen präsentieren kann. Auf Deine Rückfrage, ob die Zahlen dann
    geschönt werden, antwortet er: „Das verstehen unsere Mitarbeiter sowieso
    nicht.“

    Neutralisiere: „Da bin ich aber froh, dass ich offensichtlich zum elitären Kaderkreis gehöre und damit über diesen Intellekt verfüge!“

    Satz Nummer 5

     

    1. Wie zahlt sich das in Franken aus?

    Du
    schlägst aufgrund der hohen Fluktuationszahlen in der Abteilung Verkauf
    dringend eine Personalentwicklung mit einem externen Trainer vor. Der
    Geschäftsleiter schaut Dich verständnislos an und sagt: “Wie zahlt sich
    diese Akten in Franken aus. Kannst Du das bitte beziffern?“

    Neutralisiere: „Das zweitteuerste in einem Unternehmen ist wohl die Personalentwicklung. Richtig Chef. Aber das Teuerste ist: keine Personalentwicklung.“

     

    Geld
    FraukeFeind / Pixabay

    Satz Nummer 6

    1. Reisende soll man nicht aufhalten

    Eine
    sehr gute Mitarbeiterin hat einen Wortwechsel mit ihrem offensichtlich
    verärgerten Vorgesetzten. Dies vor Dir. Die Mitarbeiterin schluckt und
    sagt mit zittriger Stimme: „Ja – wenn das so ist, dann habe ich in dem
    Projekt wohl nichts mehr zu suchen!“. Der Vorgesetzte nickt und zuckt
    mit den Schultern und sagt: “Reisende soll man nicht aufhalten.“

    Neutralisiere in einem anschliessenden 4-Augengespräch und sage zum Vorgesetzten: „Ich bewundere Ihre Art gute Mitarbeiter zu halten, zu motivieren und ein vorbildliches Fehlermanagement zu leben.“

    Satz Nummer 7

    1. Manche sind gleicher wie gleich

    Du
    beobachtest als Personalerin, dass in einer Abteilung unglaubliche
    Ungerechtigkeiten passieren. Einerseits erhält die junge, aufstrebende
    Assistentin des Bereichsleiters eine teure Weiterbildung samt
    Ausfalltage finanziert.

    Andererseits wird dem wertvollsten, aber
    schüchternsten Mann der Abteilung regelmässig seinen Antrag auf eine
    2tägige Weiterbildung aus Budgetgründen abgelehnt.

    Du sprichst den
    Vorgesetzten darauf an und er antwortet schulterzucken: „Ach auch das
    Personal muss endlich mal verstehen, dass manche gleicher wie gleich
    sind.“

    Neutralisiere: „Ja – das Zitat von George Orwell aus der Farm der Tiere kenne ich auch. Aber er sagt auch: Kein Tier soll Kleider tragen…“

    Kleider
    LoggaWiggler / Pixabay

    Satz Nummer 8

     

    1. Ich sage nichts, denn man kann eh nichts machen….

    Ein
    Vorgesetzter jammert über seine unflexible, unloyale Mitarbeiterin, die
    aber historisch bedingt eine schützende Hand vom Chef hat.

    Die Belegschaft munkelt, „die kann sich alles erlauben. Das sind alte Seilschaften im Spiel.“

    Deine Aufforderung Klartext mit ihr zureden, winkt er nur ab und sagt: „Da kann man ehhh nichts machen…da sagt man lieber nichts…in 4 Jahren geht sie eh in die Pensionierung.“

    Neutralisiere: „Wer ist MAN?“

    Satz Nummer 9

    1. Die Besten gehen zuerst

    Deine Firma wurde von Amerikanern übernommen.

    Mitarbeiter springen ab und orientieren sich neu.

    Du
    versuchst das personelle Schiff durch die wilde See zu steuern. Es gibt
    nur noch einen kleinen harten Kern, der durchhält. Der sich der Firma
    verpflichtet fühlt.

    Zusammen mit ihnen versuchst Du eine neue Kultur aufzubauen.

    Die neue Firmenleitung setzt auf Dich.

    Und
    dann…dann schreibt Dir ein ehemaliger Mitarbeiter, der als einer der
    ersten abgesprungen ist, ein Mail mit den Worten: „Wie gut, dass ich
    gegangen bin…die besten gehen eh‘ zuerst  – Du solltest dich beeilen.“

    Neutralisiere: „Das beste kommt immer zum Schluss…oder isst Du Dein Dessert zu erst?

    Cheerio und take care, Diana

    P.S. Kennst Du schon meine Angebote in der Roth HRM-Akademie